• EUSTORY Jugendakademie | Foto © David Ausserhofer

    ErlebnisOrte der Demokratie

    Junge Menschen aus ganz Deutschland waren eingeladen, persönlichen ErlebnisOrte der Demokratie in Bildern festzuhalten und zu kommentieren. Die Fotos zeigen, wo und wie Kinder und Jugendliche Demokratie positiv erleben – und wo sie sich mehr Beteiligung wünschen. Entdecken Sie, wie junge Menschen Demokratie im Alltag erleben!

  • Foto © Jann Wilken

    Wie wird Demokratie erlebt?

    Über 200 ErlebnisOrte der Demokratie bieten einen unvergleichlichen Einblick und zeigen, wie Kinder und Jugendliche – ganz persönlich – Demokratie im Alltag erleben: in der Schule, in der Familie und in der Clique, an großen, politischen Entscheidungen und an kleinen Momenten des Alltags.

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Jurytagung „genialsozial“

Markus (18 Jahre) aus Dresden

Jurytagung „genialsozial“
17 – 22 Jahre
Sich für andere engagieren
Politik und Initiativen

Worüber sollte entschieden werden? / Was war das Problem?

Das Ziel ist es eine Auswahl an Projekten zu finden, welche durch genialsozial unterstützt werden sollen. In der Regel sind das zwei bis vier Projekte, je nach benötigter Fördersumme.

Wer war an der Entscheidung beteiligt?

An der Entscheidung waren in diesem Jahr über 100 sächsische Schüler beteiligt. Die Schüler vertreten ihre Schule, wenn diese sich für den "Aktionstag-genialsozial" angemeldet hat.

Wie bist du / seid ihr zu der Entscheidung gekommen?

Die Entscheidung wird auf der jährlichen Jurytagung im Januar getroffen. Dort versammeln sich die Schüler aus ganz Sachsen, um aktiv und direkt demokratisch in den Entscheidungsprozess einzugreifen. Dieses Jahr gab es 6 Projekte, welche sich dann an einem Sonnabend auf Gut Frohberg präsentierten. Nun konnte jeder noch eine Nacht darüber schlafen, um dann mit klarem Kopf am Sonntagvormittag seine Stimmkarten einzuwerfen. Dafür erhielt jeder Karten von eins bis fünf. Wobei fünf für "das Projekt gefällt mir am meisten" steht. Nach der Auszählung ergab sich, dass Tibet (Medizinschule) die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Darauf folgten Tansania (Kleinstkredite) und Indonesien (Sanitäre Anlagen).

Wie ging es nach der Entscheidung weiter?

Nachdem die drei Projekte ausgewählt wurden, werden Förderverträge mit den Entwicklungshilfevereinen und der Sächsischen Jugendstiftung vereinbart und das ausgewählte Projekt kann in dem jeweiligen Land starten In diesem Jahr wird eine Medizinschule in Tibet gebaut, Kleinstkredite in Tansania vergeben und Sanitäranlagen in Indonesien eingerichtet.