• EUSTORY Jugendakademie | Foto © David Ausserhofer

    ErlebnisOrte der Demokratie

    Junge Menschen aus ganz Deutschland waren eingeladen, persönlichen ErlebnisOrte der Demokratie in Bildern festzuhalten und zu kommentieren. Die Fotos zeigen, wo und wie Kinder und Jugendliche Demokratie positiv erleben – und wo sie sich mehr Beteiligung wünschen. Entdecken Sie, wie junge Menschen Demokratie im Alltag erleben!

  • Foto © Jann Wilken

    Wie wird Demokratie erlebt?

    Über 200 ErlebnisOrte der Demokratie bieten einen unvergleichlichen Einblick und zeigen, wie Kinder und Jugendliche – ganz persönlich – Demokratie im Alltag erleben: in der Schule, in der Familie und in der Clique, an großen, politischen Entscheidungen und an kleinen Momenten des Alltags.

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Aktiv gegen Aids

Michel (17 Jahre) aus Husum

Aktiv gegen Aids
Für die Präsentation beim DemokratieFest ausgewählt
17 – 22 Jahre
Sich für andere engagieren
Politik und Initiativen
Dieser ErlebnisOrt wurde im Sommer 2012 beim DemokratieFest des Bundespräsidenten präsentiert.

Michel (17) rüttelt mit „Jugend gegen Aids“ die Öffentlichkeit wach

Aids ist ein hochbrisantes Thema, selbst wenn es bisweilen etwas an öffentlicher Aufmerksamkeit vermissen lässt. Das ist auch Michel (17) aus Husum und befreundeten Jugendlichen aufgefallen, die schon länger in der Gruppe „Jugend gegen Aids“ aktiv sind. Gemeinsam wollen sie die Aids-Aktionswoche nutzen, um die Öffentlichkeit wachzurütteln und sie über Aids aufzuklären. „Es galt darüber zu entscheiden, welche Aktionen wir als „Jugend gegen Aids“-Regionalgruppe Husum in der Aids-Aktionswoche durchführen,“ erklärt Michel. Die Gruppe lud ihre Mitglieder, aber auch alle anderen Jugendlichen ein, die sich für die Arbeit von ,Jugend gegen Aids‘ interessieren: „Wir haben gemeinsam ein langes Brainstorming gemacht und ausführlich über die gesammelten Punkte diskutiert.“

Die offene Herangehensweise und das Einbeziehen der unterschiedlichen Meinungen hat sich für die Gruppe gelohnt: „Am Ende war uns bewusst, wie wir uns in der Öffentlichkeit verhalten wollen.“ Michel und seine Mitstreiter freuen sich, dass sich ihr Engagement gelohnt hat: „Wir haben eine äußerst erfolgreiche Aids-Aktionswoche bei uns in Husum durchgeführt!“ Doch mit dem Aktionstag hört es nicht auf: Gleichzeitig konnte sich die Regionalgruppe „Jugend gegen Aids“ rechtlich verankern, wodurch die Jugendlichen auch weiterhin ihre Botschaften in die Öffentlichkeit tragen können.


Worüber sollte entschieden werden? / Was war das Problem?

Es galt darüber zu entscheiden, welche Aktionen wir als Jugend gegen Aids Regionalgruppe Husum in der Aids-Aktionswoche machen wollten, also konkret, wie können wir Menschen aufklären.

Wer war an der Entscheidung beteiligt?

An der Entscheidung waren all diejenigen beteiligt, welche sich für Jugend gegen Aids engagieren oder dafür interessieren, es war offen für Alle. Alles in allem aber Jugendliche.

Wie bist du / seid ihr zu der Entscheidung gekommen?

Wir haben längere Zeit ein Brainstorming durchgeführt, gefolgt durch eine ausführliche Diskussion über die gesammelten Punkte. Am Ende war uns bewusst, wie wir uns in der Öffentlichkeit verhalten wollen.

Wie ging es nach der Entscheidung weiter?

Wir haben eine äußerst erfolgreiche Aids-Aktionswoche bei uns in Husum durchgeführt, nach welcher sich auch unsere Regionalgruppe rechtlich verankerte, und wir gleichzeitig in die Öffentlichkeit unsere Nachricht tragen konnten.