• EUSTORY Jugendakademie | Foto © David Ausserhofer

    ErlebnisOrte der Demokratie

    Junge Menschen aus ganz Deutschland waren eingeladen, persönlichen ErlebnisOrte der Demokratie in Bildern festzuhalten und zu kommentieren. Die Fotos zeigen, wo und wie Kinder und Jugendliche Demokratie positiv erleben – und wo sie sich mehr Beteiligung wünschen. Entdecken Sie, wie junge Menschen Demokratie im Alltag erleben!

  • Foto © Jann Wilken

    Wie wird Demokratie erlebt?

    Über 200 ErlebnisOrte der Demokratie bieten einen unvergleichlichen Einblick und zeigen, wie Kinder und Jugendliche – ganz persönlich – Demokratie im Alltag erleben: in der Schule, in der Familie und in der Clique, an großen, politischen Entscheidungen und an kleinen Momenten des Alltags.

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Ein Film über Wahlfreiheit

Marten, Mariano, Monika, Ramin, Victor, Marigona, Julius und Mukthar (10 - 45 Jahre) aus München

Ein Film über Wahlfreiheit
Für die Präsentation beim DemokratieFest ausgewählt
13 – 16 Jahre
Projekte realisieren
Peer-Group
Dieser ErlebnisOrt wurde im Sommer 2012 beim DemokratieFest des Bundespräsidenten präsentiert.

Marten, Mariano, Monika, Ramin, Victor, Marigona, Julius und Mukthar (10-45) filmen Freiheit

Marten, Mariano, Monika, Ramin, Victor, Marigona, Julius und Mukthar aus München gestalteten gemeinsam einen Kurzfilm, in dem sie zeigen, wie wichtig Freiheit für die Demokratie ist. Inspiriert von einem Erlebnis aus Ramins Kindheit beschreiben sie, was Demokratie für sie bedeutet: „Demokratie heißt, dass alle frei sind zu sagen, was sie denken; dass sie wählen können, wohin sie gehen, welchen Beruf sie machen wollen.“ Dabei ist ihnen auch klar, dass die Freiheit immer auch Grenzen hat: „Jeder ist aber auch selbst dafür verantwortlich, wofür er sich entscheidet!“ Was sie jedoch stört, sind die Grenzen, die auch in einer Demokratie gelten können. Sie erzählen: „Bei uns in der Klasse gibt es Schüler, die z. B. nicht reisen dürfen, wohin sie wollen. Sie dürfen nicht in anderen Städten übernachten und ihre Freunde treffen. Das ist eigentlich wie in einem großen Gefängnis!“ Dieses wichtige Thema, so waren sie sich einig, wollen sie auch in ihrem Film darstellen. Nach langem Überlegen fanden sie einen Weg, auch ohne Ton Freiheit zu zeigen: Die jungen Menschen gingen immer wieder, auf ganz unterschiedliche Art, durch eine von drei Türen. „Es war nicht so einfach, einen geeigneten Drehort zu finden, bei dem drei Türen nah nebeneinander liegen“, erzählen sie. Am Ende aber stand ein Film, auf den die ganze Gruppe stolz ist.


Worüber sollte entschieden werden? / Was war das Problem?

Welche Geschichte in unserem demokratischen Film erzählt werden sollte.

Wer war an der Entscheidung beteiligt?

Die ganze Gruppe.

Wie bist du / seid ihr zu der Entscheidung gekommen?

Als erstes haben wir überlegt was wir über Demokratie machen könnten. Dann haben wir gemeinsam Ideen gesammelt. Ramin erzählte von einem Erlebnis aus seiner Kindheit. Alle fanden, dass es eine super Idee war. Als erstes wollten wir diese Idee umsetzen, da wir jedoch nur ohne Ton filmen konnten, war das nicht möglich. Mariano brachte eine andere Idee, jedoch mit der gleichen Handlung, die einfacher zu drehen war.

Wie ging es nach der Entscheidung weiter?

Es war nicht so einfach einen geeigneten Drehort zu finden, bei dem drei Türen nah nebeneinander liegen. Die Wahlfreiheit war nämlich in unserem Film manipuliert und es gab gar keine freie Entscheidung. Die Schauspieler wurden immer wieder auf einen andere Art dazu gebracht, durch eine bestimmte Tür in einen bestimmten Raum zu gehen. Wir haben den Film gedreht.