• EUSTORY Jugendakademie | Foto © David Ausserhofer

    ErlebnisOrte der Demokratie

    Junge Menschen aus ganz Deutschland waren eingeladen, persönlichen ErlebnisOrte der Demokratie in Bildern festzuhalten und zu kommentieren. Die Fotos zeigen, wo und wie Kinder und Jugendliche Demokratie positiv erleben – und wo sie sich mehr Beteiligung wünschen. Entdecken Sie, wie junge Menschen Demokratie im Alltag erleben!

  • Foto © Jann Wilken

    Wie wird Demokratie erlebt?

    Über 200 ErlebnisOrte der Demokratie bieten einen unvergleichlichen Einblick und zeigen, wie Kinder und Jugendliche – ganz persönlich – Demokratie im Alltag erleben: in der Schule, in der Familie und in der Clique, an großen, politischen Entscheidungen und an kleinen Momenten des Alltags.

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Anti-Counterfeiting Trade Agreement

Peter, Malte, Hannah, Tahnie, Tiziana, Axel und Jens (9. Klasse) aus Münster

Anti-Counterfeiting Trade Agreement
13 – 16 Jahre
Protest äußern
Politik und Initiativen

Worüber sollte entschieden werden? / Was war das Problem?

Anti-Counterfeiting Trade Agreement

Wer war an der Entscheidung beteiligt?

An der Entscheidung beteiligt waren insgesamt drei Interessengruppen. Die Erste Gruppe besteht aus den großen Konzernen und Medienfirmen, die drängten, das Abkommen ACTA durchzusetzen, um ihr Eigentum und Copyright-geschütztes Material besser zu schützen. Die zweite Gruppe besteht aus den Demonstranten,zu denen auch wir gehören, die gegen ACTA Protestieren, weil sie ihr Recht auf Rede- und Meinungsfreiheit im Internet gefährdet sehen und um ihre Privatsphäre fürchten, wenn das Abkommen akzeptiert wird. In der dritten Gruppe gibt es viele kleine Untergruppen, sie besteht aus den Politikern, die über ACTA entscheiden sollen. Unter ihnen gibt es viele verschiedene Meinungen.

Wie bist du / seid ihr zu der Entscheidung gekommen?

Wir sind zu ACTA gekommen, weil uns wichtig ist, dass man Inhalte wie Bilder, Videos und Musik im Internet mit anderen Menschen teilen kann, und die Möglichkeit hat, seine eigene Meinung zu sagen. Darum haben sind wir zu der Anti-ACTA Demonstration am 11. Februar gegangen. Im Verlauf der Verhandlungen sind jetzt immerhin einige ziemlich extreme Punkte aus ACTA verschwunden, wie zum Beispiel die Internetsperren oder die geplanten Upload-Filter für Soziale Netzwerke, die vom Europäischen Gerichtshof gekippt wurden, aber wir finden, dass einige Aspekte von ACTA immer noch zu schwammig formuliert sind und/oder nicht ausgereift sind. Darum haben wir E-Petitionen unterzeichnet und andere Leute aufgefordert, das auch zu tun, damit ACTA aufgehalten wird, allerdings ist bisher ist die Entscheidung noch nicht gefallen.

Wie ging es nach der Entscheidung weiter?

Wie es nach der Entscheidung weitergeht, wissen wir noch nicht, weil ACTA immer noch diskutiert wird und keine Entscheidung getroffen wurde, ob Deutschland unterschreiben wird oder nicht. Wir hoffen allerdings, das der Vertrag in seiner aktuellen Form nie umgesetzt wird.