• EUSTORY Jugendakademie | Foto © David Ausserhofer

    ErlebnisOrte der Demokratie

    Junge Menschen aus ganz Deutschland waren eingeladen, persönlichen ErlebnisOrte der Demokratie in Bildern festzuhalten und zu kommentieren. Die Fotos zeigen, wo und wie Kinder und Jugendliche Demokratie positiv erleben – und wo sie sich mehr Beteiligung wünschen. Entdecken Sie, wie junge Menschen Demokratie im Alltag erleben!

  • Foto © Jann Wilken

    Wie wird Demokratie erlebt?

    Über 200 ErlebnisOrte der Demokratie bieten einen unvergleichlichen Einblick und zeigen, wie Kinder und Jugendliche – ganz persönlich – Demokratie im Alltag erleben: in der Schule, in der Familie und in der Clique, an großen, politischen Entscheidungen und an kleinen Momenten des Alltags.

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Auf Augenhöhe

Klara Maria und Amira (17 Jahre) aus Münster

Auf Augenhöhe
17 – 22 Jahre
Sich für andere engagieren
Schule

Worüber sollte entschieden werden? / Was war das Problem?

Es war die erste Klassenfahrt in der Grundschule. Ein Kind kam aus einer sozial schwächeren Familie die einfach nicht das Geld hatte die Klassenfahrt zu bezahlen. Das Kind hat sich nicht getraut sich an den Förderverein zu wenden, weil es Angst davor hatte abgestempelt und vielleicht von einigen Mitschülern ausgegrenzt zu werden. Zunächst hatte keiner von uns etwas mitbekommen bis auf den Moment als die Lehrerin vorlas wessen Zahlungen noch fehlten. Das Kind hatte von den Problemen berichtet. Gemeinsam als Klasse sind wir zum Förderverein gegangen und haben das Problem gelöst, so wurde es eine sehr schöne Klassenfahrt und für uns hatte dies auch einen hohen Lernwert, weil wir als Klasse zusammen gehalten haben und so Verständnis für solche Situationen entwickeln konnten.

Wer war an der Entscheidung beteiligt?

An der Entscheidung war unsere Grundschulklasse beteiligt außerdem auch der Förderverein und ein aus einer etwas sozial schwächeren Familie stammendes Kind. Aus diesem Grund steht unser Projekt unter dem Motto „Trotz sozialer Unterschiede auf Augenhöhe“, weil das Schöne an der Demokratie ist, dass wir uns zwar alle Individuell entfalten können, dennoch menschlich immer gleich gestellt sind.

Wie bist du / seid ihr zu der Entscheidung gekommen?

Als wir von dem finanziellen Problem unserer Mitschülerin und ihrer Familie erfuhren, war es uns sehr wichtig ihr zu helfen. Wir alle wollten, dass sie bei dieser Klassenfahrt dabei sein kann und so haben wir uns entschieden gemeinsam zum Förderverein zu gehen. Wir konnten alle verstehen, dass sie sich nicht getraut hat, alleine zum Förderverein zu gehen. Deshalb entschieden wir uns zusammen nachzufragen, damit wir gemeinsam mit unserer Mitschülerin auf die Klassenfahrt fahren konnten.

Wie ging es nach der Entscheidung weiter?

Uns war es wichtig, dass unsere Mitschülerin weiß, dass es ihr nicht unangenehm sein muss. So haben wir zu Anfang mit unserer Klassenkameradin gesprochen. Sie war sehr froh, als wir beschlossen ihr als Klasse zu helfen. Schnell kam uns die Idee den Förderverein miteinzubeziehen um ihr finanziell helfen zu können.