• EUSTORY Jugendakademie | Foto © David Ausserhofer

    ErlebnisOrte der Demokratie

    Junge Menschen aus ganz Deutschland waren eingeladen, persönlichen ErlebnisOrte der Demokratie in Bildern festzuhalten und zu kommentieren. Die Fotos zeigen, wo und wie Kinder und Jugendliche Demokratie positiv erleben – und wo sie sich mehr Beteiligung wünschen. Entdecken Sie, wie junge Menschen Demokratie im Alltag erleben!

  • Foto © Jann Wilken

    Wie wird Demokratie erlebt?

    Über 200 ErlebnisOrte der Demokratie bieten einen unvergleichlichen Einblick und zeigen, wie Kinder und Jugendliche – ganz persönlich – Demokratie im Alltag erleben: in der Schule, in der Familie und in der Clique, an großen, politischen Entscheidungen und an kleinen Momenten des Alltags.

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Dienst für die Gemeinschaft

Klasse 2a (7-8 Jahre) aus Landau

Dienst für die Gemeinschaft
Für die Präsentation beim DemokratieFest ausgewählt
6 – 12 Jahre
Zusammenleben regeln
Schule
Dieser ErlebnisOrt wurde im Sommer 2012 beim DemokratieFest des Bundespräsidenten präsentiert.

Die Klasse 2a der Grundschule Süd Landau übernimmt den Spielewagendienst

An der Grundschule Süd in Landau wird Verantwortung groß geschrieben: Die Schule achtet darauf, dass Kinder schon von klein auf lernen, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Deshalb gibt es viele Bereiche, um die sich die Kinder selbst kümmern – die so genannten Dienste. „

Das Problem war“, erzählen die Kinder der Klasse 2a, „dass die Klasse 4a den Spielewagendienst abgeben wollte.“ Doch zur Verantwortung gehört, dass man sie nicht einfach wieder los wird. Die Klasse musste daher selbst eine Lösung finden, wie sie ihre Aufgabe los wird. „In der Schulversammlung, in der Abgeordnetenversammlung und im Klassenrat wurde die Bitte eingebracht, dass eine andere Klasse den Spielewagendienst übernehmen soll“, erinnert sich die Klasse 2a. Für sie klang das nach einem interessanten Job. „Wir haben uns dann im Klassenrat beraten und die 4a gefragt, wie der Dienst geht.“ Was sie dabei erfahren haben, hat die Kinder überzeugt: „Dann haben wir abgestimmt und den Spielewagendienst übernommen!“

Nun können alle weiterhin in den Pausen Spielsachen ausleihen – und beide Klassen haben etwas gelernt: Verantwortung ist, wenn man etwas für andere tut, womit man nicht einfach aufhören kann, ohne dass andere davon betroffen sind.


Worüber sollte entschieden werden? / Was war das Problem?

Das Problem war, dass die Klasse 4a den Spielewagendienst abgeben wollte.

Wer war an der Entscheidung beteiligt?

In der Schulversammlung, in der Abgeordnetenversammlung und im Klassenrat wurde die Beschwerde und Bitte eingebracht, dass eine andere Klasse den Spielewagendienst übernehmen soll.

Wie bist du / seid ihr zu der Entscheidung gekommen?

Wir haben uns im Klassenrat beraten und die 4a gefragt, wie der Dienst geht und dann haben wir abgestimmt.

Wie ging es nach der Entscheidung weiter?

Wir, die Klasse 2a, haben den Spielewagendienst übernommen.