• DemokratieErleben-Preis

    DemokratieErleben-Preis

    Der DemokratieErleben-Preis für demokratische Schulentwicklung Schulen aus, die Kinder und Jugendliche besonders darin fördern, aktiv und verantwortlich die Demokratie als Lebens-, Gesellschafts-, und Herrschaftsform mitgestalten zu können.

    Bewerbungen für die nächste Runde sind bis zum 15. April 2017 möglich!

     

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DemokratieErlebenDemokratieErleben

Preis für demokratische Schulentwicklung

Ausschreibung 2017

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. schreibt den „DemokratieErleben-Preis für demokratische Schulentwicklung“ aus.

Der Preis zeichnet Schulen aus, die Kinder und Jugendliche besonders darin fördern, aktiv und verantwortlich die Demokratie als Lebens-, Gesellschafts-, und Herrschaftsform mit zu gestalten können. Schulen aller Formen und Schulstufen – von der Grund- und Förderschule bis hin zum Gymnasium – sowohl in staatlicher als auch in freier Trägerschaft sind zur Teilnahme an dieser Ausschreibung eingeladen.

Bewerbungen für den Preis 2017 werden bis 15. April 2017 per Mail entgegen genommen.

Der „Preis für demokratische Schulentwicklung“ ist mit einem Preisgeld von bis zu 5.000,-€ ausgestattet.

Der Preis wird in Zusammenarbeit mit dem „Förderprogramm Demokratisch Handeln“ und dem Bündnis DemokratieErleben veröffentlicht und beworben. Seine Durchführung wird ermöglicht durch Kooperation und finanzielle Beteiligung der Heinrich Böll Stiftung e.V., der Zukunftsstiftung Bildung der GLS Bank, der Freudenberg Stiftung sowie einer Reihe von Landeskultusministerien.

Der Preis in Kürze

Gesucht werden:
Schulen aller Schulstufen und -arten, die Kinder und Jugendliche besonders darin fördern, aktiv und verantwortlich die Demokratie mit zu gestalten
Preisgeld:
Bis zu 5.000 €
Nächster Bewerbungszeitraum:
bis 15. April 2017
Preisverleihung:
13. November 2017 in Berlin
Downloads:
Bewerbungsportfolio
Hinweise für die Erstellung des Portfolios

Weitere Informationen

Der Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik sucht und prämiert Schulen, in denen Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Erwachsenen Demokratie in besonderem Maße lernen, leben und gestalten können.

Mit dem Preis sprechen wir Schulen an, die Demokratie – nach innen und nach außen – als positiven Wert und zivilgesellschaftliche Herausforderungen wahrnehmen und mitgestalten. Er richtet sich an Schulen, in denen demokratische Strukturen sowie Demokratiepädagogik über einzelne Projekte und Methoden hinaus das Haus und seine Pädagogik als Ganzes prägen.

Sein Ziel ist es, demokratische Haltung und demokratisches Engagement zu fördern. Wir verbinden mit dem Preis den Wunsch, demokratiepädagogische Innovationen und Erfahrungen entdecken und beschreiben zu können. Deshalb suchen wir Schulen, die Entwicklungsperspektiven aufzeigen, die durch ihren Wirklichkeitsbezug und ihre Alltagsnähe auch für andere Schulen und die Pädagogik in Wissenschaft und Praxis interessant und anregend sind.

Der Preis hat insbesondere auch das Ziel, einen Austausch mit bestehenden Netzwerken, die Schulentwicklung fördern und zu stärken. Wir laden ausgezeichnete Schulen darüber hinaus ein, ein eigenständiges Netzwerk demokratiepädagogisch engagierter Schulen zu entwickeln, um den Austausch von Erfahrungen und Konzepten zur demokratischen Schulentwicklung zu fördern und das Demokratielernen in der Bildungspolitik zu verankern.

Demokratische Schulentwicklung

Wir betrachten Schulentwicklung als demokratisch, wenn sich Schulen besonders für folgende demokratiepädagogische Ziele und Herausforderungen engagieren:

  • die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen innerhalb der Schule,
  • die Förderung demokratiebezogener Kompetenzen und kritischer Mündigkeit,
  • die Entwicklung und Gestaltung kooperativer Lernformen,
  • die Gestaltung eines interkulturellen Diskurses im Sinne der Kinder- und Menschenrechte,
  • die Entwicklung eines konstruktiven Umgangs mit vielfältigen Lebenswelten,
  • die Öffnung der Schule für außerschulische Erfahrungen, Herausforderungen und Angebote,
  • die Förderung der Partizipation von SchülerInnen an sozialen, gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen außerhalb der Schule,
  • die demokratische, transparente und inklusive Gestaltung des Schulentwicklungsprozesses durch Verantwortungsträger unter Einbeziehung der Schülerschaft.

Die Bewerbung

Grundlage der Bewerbung ist ein demokratiebezogenes Selbst-Audit, das die Bewerberschulen mit Hilfe vorhandener Kriterienkataloge selbst durchführen. Die Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik sowie Mitglieder der Jury beraten bei der Durchführung des Selbstaudits. Weiterführende Informationen zu Qualitätsstandards, möglichen Entwicklungsbereichen des Preises für demokratische Schulentwicklung und zur Durchführung des Selbst-Audits:

Das Portfolio: reflektierte Praxis

Um sich für den Preis für demokratische Schulentwicklung zu bewerben, bitten wir die Schulen, ein Portfolio einzureichen. Es sollte unter Beteiligung von SchülerInnen, pädagogischen MitarbeiterInnen, der Schulleitung und ggf. Kooperationspartnern entwickelt werden. Das Portfolio sollte unter maßgeblicher und erkennbarer Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zusammengestellt und gestaltet werden.

Darüber hinaus benötigt das Portfolio folgende formale Angaben:

  • Name, Anschrift, Kontaktangaben, Internetpräsenz der Schule
  • SchulleiterIn
  • Schulart
  • Schulform (z.B. Ganztagsschule)
  • Region
  • Anzahl der SchülerInnen
  • Anzahl der pädagogischen MitarbeiterInnen
  • Namen vorhandener Kooperationspartner
sowie folgende inhaltliche Aspekte:

  • Die Selbsteinschätzung der Schule auf der Grundlage der Qualitätsstandards Partizipation, Inklusion und anerkennender Umgang mit Vielfalt (Diversity) zu den Entwicklungsbereichen
  • Die demokratiepädagogischen Aktivitäten in den Entwicklungsbereichen
  • Die zukünftig beabsichtigten Aktivitäten in den Entwicklungsbereichen
  • Anlagen zum Profil der Institution:
    • Selbstverständnis, Leitbild, Schulprogramm, Konzept der Öffentlichkeitsarbeit
    • Angabe zur Schulgeschichte und zu ihrer Entwicklung
    • Informationen über die Lebenslage und soziale Situation der Schülerschaft

Zielperspektive der Bewerbung

Wir wünschen uns, dass der demokratische Schulentwicklungsprozess – ausgehend von Selbstverständnis und Programm der Schule – im Portfolio deutlich wird. Das Portfolio soll zeigen, welchen Entwicklungsstand das Selbst-Audit ausweist, welche demokratiepädagogischen Ziele sich die Schule gegeben und warum sie sich für diese entschieden hat. Es dokumentiert „reflektierte Praxis“: In den Bewerbungen soll  lebendig und anschaulich deutlich werden, wie und welche (Teil-)Erfolge erzielt wurden, aber auch, mit welchen Herausforderungen und Schwierigkeiten die Schulgemeinschaft im Entwicklungsprozess konfrontiert ist. Zudem soll die Zukunftsperspektive skizziert werden: Worin bestehen künftige Entwicklungsschritte und welche Vorhaben sind geplant?

In das Portfolio können Dokumente (z.B. Schulprogramm, Konzepte), Projektberichte (inkl. Materialien), Erfahrungsberichte unterschiedlicher Beteiligter (z.B. Interviews); Foto-und Videodokumentationen des demokratiepädagogischen Engagements etc. einfließen. Das demokratiepädagogische Engagement der Schulen kann durch einen selbstgewählten Paten dokumentiert und gewürdigt werden. Diese ergänzenden Materialien stellen jedoch keine Voraussetzung für eine Bewerbung dar.

Die sich bewerbenden Schulen erklären sich bereit, Mitgliedern der Jury ggf. Schulbesuche und Unterrichtshospitationen zu ermöglichen sowie Gespräche mit SchülerInnen, PädagogInnen und Kooperationspartnern führen zu dürfen.

Die Mitglieder der Jury werden mit Beginn des Bewerbungszeitraums bekannt gegeben.

 

Qualitätsstandards: Partizipation, Inklusion und Diversität

Schulen können lernende Organisationen sein, wenn durch individuelle, gemeinschaftliche und kollektive Reflexionsprozesse ihrer Mitglieder Entwicklungsprozesse angeregt werden. Schulentwicklung ist ein Prozess, der die gesamte Organisation umfasst, in einer Schule selbstorganisiert angelegt wird und spezifische und für alle Beteiligte transparente Ziele verfolgt. In demokratischen Schulen wird der Entwicklungsprozess selbst demokratisch, partizipativ und inklusiv gestaltet. Der Preis für demokratische Schulentwicklung zeichnet Schulen aus, die sich Zielen der Partizipation, der Inklusion sowie des anerkennenden Umgangs mit Diversität in besonderem Maße verpflichtet fühlen und ihren Entwicklungsprozess nach diesen Qualitätsstandards ausrichten. Der Preis würdigt Schulen, die demokratiepädagogische Innovationen entwicklen und gestalten.

Partizipation

Partizipation ist in demokratischen Schulen in vielfältigen und unterschiedlichen Formen (direkt, repräsentativ, deliberativ etc.) und auf unterschiedlichen Ebenen (Lerngruppe, Schulklasse, Schulparlament, Leitung etc.) fest verankert. Demokratischen Schulen sind geprägt durch ein Schulklima, das diskursive und partizipative Einstellungen aller Beteiligter (MitarbeiterInnen, SchülerInnen, Eltern; Kooperationspartner etc.) fördert. In einer demokratischen Schulgemeinschaft bedeutet Mitbestimmung auch, dass Verantwortung im Sinne einer repräsentativen Demokratie formal, etwa durch Wahlen, übertragen werden kann. Demokratische Schulen ermöglichen Kindern und Jugendlichen Erfahrungen der Selbstwirksamkeit in partizipativen Prozessen. Die Formen der Partizipation sind auf die Beteiligten und ihre unterschiedlichen Interessen abgestimmt.

Inklusion

Demokratische Schulen achten die Kinderrechte und schätzen Diversität; sie verstehen Vielfalt als Reichtum. Inklusion wird in demokratischen Schulen als Bereicherung für Lernen und Schulkultur gefördert und unterstützt. Demokratische Schulen kultivieren ein demokratiepädagogisches Verständnis der Inklusion, das sich an Kinder- und Menschenrechten orientiert: Unabhängig von sozialem Status, kultureller Herkunft, Geschlecht, religiösen und sexuellen Orientierungen, von Leistungsstärke, von „Behinderung“, wird allen Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe am Schulleben ermöglicht. Demokratische Schulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie gegen jede Form von Diskriminierung prä- und intervenierend vorgehen. Die Sensibilität aller Beteiligten für Vorurteile, gegen Ideologien der Ausgrenzung und der Ungleichheit wird in besonderem Maße gefördert.

Diversität

Demokratische Schulen leben Diversität und schätzen internationale und multikultuelle Beiträge zum Schulleben. Sie fördern Perspektivenübernahme und Empathie sowie kulturelle Alteritätserfahrungen. In vielfältigen Formen wird Kindern und Jugendlichen ermöglicht, Inhalte verschiedener Kulturen in Unterricht und Schulleben zu erfahren. Internationale Schulpartnerschaften sind ebenso förderlich wie Bemühungen, Kindern und Jugendlichen begleitete und reflektierte Auslandserfahrungen zu ermöglichen. Das schulinterne Curriculum sucht Bildungs- und Lerninhalte aus der Perspektive unterschiedlicher Lebenswelten und Kulturen zu betrachten. Normativer Bezugspunkt des Lehrens, Lernens und Schullebens sind die universellen Kinder- und Menschenrechte. Demokratische Schulen unterstützen Kinder und Jugendliche darin, die Umsetzung der Kinder- und Menschenrechte in der Demokratie als Lebens-, Gesellschafts- und Regierungsform einzufordern (Empowerment)

Entwicklungsbereiche

Partizipation, Inklusion und Diversität können innerhalb der folgenden Entwicklungsbereiche gefördert werden. Die nachfolgend spezifizierten Prozesse der Förderung orientieren sich am Merkmalskatalog demokratiepädagogischer Schulen sowie am Demokratie-Audit des Qualitätsrahmen Demokratiepädagogik. Sie sind als Möglichkeiten zu verstehen: Schulen, die sich bewerben, zeichnen sich durch spezifische Schwerpunkte aus und/oder entwickeln eigenständig innovative Formen demokratischer Schulentwicklung auf der Grundlage der genannten Qualitätsstandards.

Förderung demokratiebezogener Kompetenzen

Demokratische Schulen wollen Kinder und Jugendliche dazu befähigen, an Demokratie als Lebens-, Gesellschafts- und Regierungsform aktiv und verantwortungsvoll teilzuhaben. Sie fördern deshalb in besonderem Maße die moralischen, sozialen und demokratischen Urteils- und Handlungskompetenzen von Kindern und Jugendlichen (vgl. Becker 2008). Soziale Kompetenzen zeichnen sich aus durch die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme, durch Kommunikationsfähigkeit, Selbstregulation sowie Kooperations- und Konfliktfähigkeit. In Unterricht und Schulleben werden Kinder und Jugendliche darin unterstützt, ihren eigenen Wertehorizont zu entwickeln und zu reflektieren sowie ihre moralische Urteilsfähigkeit zu schärfen. Demokratische Kompetenzen zeigen sich in politischer Urteilsfähigkeit, altersangemessenen Ansätzen sozialwissenschaftlicher Analyse sowie in der Fähigkeit, eigene Interessen zu vertreten und kooperativ, aber auch unter Achtung von Minderheiten durchzusetzen. Demokratische Schulen fördern in besonderem Maße das Verständnis für Geschichte, Institutionen und Verfahren der Demokratie. Lernangebote des Unterrichts und Schullebens unterstützen die Wahrnehmung der Vielfalt kultureller, religiöser und sozialer Lebensformen und Überzeugungen. Besonders fördern sie die kritische Auseinandersetzung mit Vorurteilen sowie Ideologien der Ungleichheit und der Menschenfeindlichkeit. Normativer Bezugspunkt demokratischer Schulen sind die Kinder- und Menschenrechte. Menschenrechtsbildung ist Bestandteil des Schulalltags. Sie ist die Basis der kritischen Auseinandersetzung mit Formen struktureller Diskriminierung in Deutschland und regt Kinder und Jugendliche an, ihre Vorstellungen von einer humanen und nachhaltigen globalen Zukunft zu entwickeln.

Lerngruppen und Schulklassen

Lerngruppen und Schulklassen stellen als kleinste soziale Gemeinschaft in der Schule bedeutsame Erfahrungsräume für den sozialen und demokratischen Umgang mit anderen dar. Demokratische Schulentwicklung zielt darauf, in diesen Gemeinschaften diskursive und deliberative Kommunikations- und Lernformen zu entwickeln. Demokratische Regeln und Normen prägen den Umgang miteinander und jedes Mitglied wird in die Lage versetzt, aktiv Verantwortung zu übernehmen. Die Unterschiedlichkeit und Diversität von Kindern und Jugendlichen wird wahrgenommen, respektiert und als Bereicherung der Lernprozesse wertgeschätzt. Die Regeln zur Realisierung eines respektvollen, anerkennenden und gewaltfreien Zusammenlebens werden von SchülerInnen und LehrerInnen ausgehandelt und altersgemäß – auch gegenüber den Sorgeberechtigten – dokumentiert. Eine besondere Rolle spielt dabei der Klassenrat (vgl. Edelstein/Frank/Sliwka 2009). Er ist nicht nur ein separates Partizipationselement einer Lerngruppe, sondern muss als Kern und Motor demokratischer Schulentwicklung aufgefasst und in der Schule genutzt werden. Demokratiepädagogische Formen konstruktiver Konfliktaustragung und der Gewaltprävention sind in der Schule etabliert. Sie verfolgen in erster Linie das Ziel, Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen.

Lernkultur

Demokratische Schulen bieten allen Kindern und Jugendlichen Gelegenheiten zur Mitsprache, Mitbestimmung und Mitgestaltung von relevanten Unterrichtsfragen wie der methodischen und inhaltlichen Gestaltung der Lernarrangements.Demokratische Schulen entwickeln verständnisintensive Lehr-und Lernformen. Die Schule fördert mit ihren Lernangeboten systematisch die Interessen der Kinder und Jugendlichen. Die Lehr- und Lernformen zielen darauf, SchülerInnen Möglichkeiten zu geben, Selbstwirksamkeit zu erfahren und zu entwickeln. Lernen in Projekten unter Einbeziehung authentischer, außerschulischer Lernorte spielt in der Lern- und Schulkultur demokratischer Schulen eine herausgehobene Rolle.Die Lerngelegenheiten bieten die Möglichkeit, dass sich Kinder und Jugendliche eigene Lernziele setzen sowie ihren eigenen Lernprozess planen und verfolgen können. Kooperatives Lernen kann die demokratische Schulkultur unterstützen, wenn Erfahrungen der Perspektivenübernahme, die Akzeptanz anderer Meinungen und Lernen als solidarische Erfahrung unterstützt und kultiviert werden. Die Reflexion des Lernprozesses ist immanenter Bestandteil der Lernangebote. Demokratische Schulen entwickeln und kultivieren neue und alternative Lernkulturen, -formen und -räume wie Lernwerkstätten, Ateliers, Projekte und Lernbüros. Sie orientieren sich bei der curricularen Planung an der Heterogenität der SchülerInnen. Verschiedene Anforderungsniveaus und thematische Zugänge werden konkretisiert und die SchülerInnen können Lernangebote wählen, die ihrem Interesse und Leistungsstand angemessen sind.Demokratische Schulen unterstützen, dass alle Kinder und Jugendlichen die Bildungssprache soweit beherrschen, dass sie von der Teilnahme an gesellschaftlichen Kommunikationsprozessen nicht ausgeschlossen sind. Sie wertschätzen zugleich sprachliche Vielfalt und ermöglichen, dass sprachliche Barrieren nicht zu Lernhindernissen werden.Der mit Leistungsbeurteilung verbundene Umgang mit Kriterien der Gerechtigkeit sowie die Spannung von Erwartung auf Anerkennung und praktischer Schulerfahrung haben Einfluss darauf, wie SchülerInnen selbst mit Blick auf Gerechtigkeit, auf Anerkennung, auf Toleranz, aber auch Handlungsfähigkeit und Handlungsbereitschaft mit sich und mit anderen umgehen (vgl. Beutel/Beutel 2010). Demokratische Schulen setzen sich in besonderem Maße damit auseinander, dass Leistungsbewertungen einen hohen Einfluss auf das Selbstkonzept sowie die Gerechtigkeitsvorstellungen von Kindern und Jugendlichen haben. Die Zeitstruktur der Schule enthält Spielräume für PädagogInnen und SchülerInnen zur flexiblen Gestaltung des Lernens. Lernangebote und Unterricht werden von LehrerInnen und SchülerInnen regelmäßig evaluiert. Dabei werden auch unterschiedliche Aufgaben und Rollenverständnisse innerhalb der Institution Schule berücksichtigt und reflektiert.

Schulkultur

Eine demokratische Schulkultur ist durch demokratische Werte und Kommunikationsformen geprägt. Sie bietet allen Beteiligten vielfältige Möglichkeiten zur Mitsprache, Mitgestaltung und Mitbestimmung in bedeutsamen Fragen und Themen. Anerkennung, Partizipation und Verantwortung, Bildungsgerechtigkeit sowie Toleranz bilden Leitorientierungen für die schulische Praxis und für die Schulentwicklung. Unterricht, Projekte und Schulleben bieten den SchülerInnen Gelegenheiten, die Heterogenität und Vielfalt von Lebensformen und Überzeugungen kennen und wertschätzen zu lernen.Die Schule verfügt über ein demokratiepädagogisches Konzept zur Inklusion. Sie bindet alle SchülerInnen in ihrer Unterschiedlichkeit von Alter, Geschlecht, Sprache, Behinderung, sozio-ökonomischem Status, Kultur und besonderer Begabung ein. Geschlechtsspezifisches Rollen-verhalten, Bedürfnisse und Interessen werden reflektiert und thematisch berücksichtigt. Demokratische Schulen verfügen über ein institutionell verankertes Verfahren zur konstruk-tiven Konfliktbearbeitung bzw. zur Mediation, das von allen SchülerInnen und LehrerInnen als Teil der Schulkultur wahrgenommen wird.Die Mitsprache von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern bei allen Themen und Fragen, die ihre Belange betreffen, wird durch institutionalisierte Beteiligungsstrukturen unterstützt. An der Schule gibt es eine aktive Schülervertretung, deren Arbeit von allen Beteiligtengruppen ernst genommen und gefördert wird. Schülerprojekte und -initiativen sowie aktives Engagement werden angeregt, gefördert und unterstützt.Die Schule praktiziert Rituale der Anerkennung von Arbeitsergebnissen sowohl in den Lerngruppen wie in der Schulöffentlichkeit. Demokratiepädagogische Konzepte, Instrumente und Methoden sind fest im Unterrichts- und Schulalltag verankert (z. B. Klassenrat, Jahrgangsversammlung, Schülerparlament, Aushandlungsrunden, Gerechte Gemeinschaft [just community], Demokratisches Sprechen). Der (ganztägige) Schulalltag ist geprägt von einer lernförderlichen Rhythmisierung und von Wahlmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen (Zeiten, Lernorte, Lernformen etc.). In der ästhetischen und architektonisch-räumlichen Gestaltung der Schule wird der demokratische Anspruch deutlich (Transparenz/Offenheit/Gesprächsmöglichkeiten).

Schulöffnung und Kooperationen

Demokratische Schulentwicklung zielt auf die Öffnung der Schule zum gesellschaftlichen Umfeld. Die Schule ist in die lokale und regionale Bildungslandschaft eingebunden und strebt die Zusammenarbeit mit externen Partnern wie zivilgesellschaftlichen Akteuren, sozialen Einrichtungen, verschiedenen Bildungseinrichtungen und Unternehmen an. Demokratische Schulen pflegen eine enge Partnerschaft mit Trägern der Jugendarbeit und der Jugendhilfe, in die auch deren eigenständige Ansätze einfließen. Ziel der institutionellen Öffnung ist die Pflege von Kooperationen und externen Partnern, um gemeinsam demokratiebezogene Ziele in Schule, Kommune und Gesellschaft zu realisieren. Kooperationen mit außerschulischen Partnern werden genutzt, um externe Erfahrungs- und Lernfelder zu erschließen, die Auseinandersetzung mit authentischen gesellschaftlichen Herausforderungen und die gesellschaftliche Beteiligung zu fördern. Der interkulturelle Austausch und der interreligiöse Dialog wird durch die Kooperationen und die Öffnung der Schule gefördert.Demokratische Schulen bewerben sich um ergänzende Finanzierungen, damit demokratiepädagogische Projekte und Bildungsangebote sowie Schüleraustausch, Hilfsaktionen und Studienreisen in andere Länder ermöglicht werden können.

Personalentwicklung

Demokratische Schulentwicklung verfolgt das Ziel, pädagogische wie nicht-pädagogische MitarbeiterInnen zu befähigen und zu motivieren, im Sinne demokratiebezogener Ziele zusammenzuarbeiten und ihr Handeln entsprechend zu professionalisieren. Ein schulinternes Personalentwicklungs- und Fortbildungskonzept orientiert sich an den Schwerpunkten des demokratiebezogenen Schulprogramms und berücksichtigt die individuellen Interessen und Kompetenzen der MitarbeiterInnen. MitarbeiterInnen nutzen demokratiepädagogische Fort- und Weiterbildungen für die Entwicklung individueller Lernprozesse, des Unterrichts, sowie für die Schulentwicklung. In Teambesprechungen, Mitarbeitergesprächen und Gremiensitzungen ist die Reflexion und Verbesserung des professionellen Handelns ein wichtiger Schwerpunkt. Zeiten für Teambesprechungen sind ausgewiesen und es gibt vereinbarte Kooperations- und Kommunikationsformen. Hospitationen im Unterricht mit anschießender Reflexion finden regelmäßig statt. Angebote wissenschaftlicher Begleitung und der Theorie-Praxis-Forschung werden von demokratischen Schulen genutzt. In demokratischen Schulen werden die pädagogischen und didaktischen Impulse von neuen KollegInnen sowie ReferendarInnen in besonderem Maße wahr- und ernst genommen. Demokratische Schulen zeichnen sich durch einen professionellen, gleichberechtigten, effizienten und strukturierten Austausch über die pädagogische und didaktische Entwicklung der Schule aus.

Schulmanagement

Demokratische Schulen werden von einem Schulmanagement (Schulleitung und Funktionsträger) organisiert, das in besonderem Maße alle von Entscheidungen Betroffenen in Entscheidungsprozesse der lernenden Organisation einbezieht und Verantwortung auf unterschiedlichen Ebenen überträgt. Demokratisches Schulmanagement erkennt und anerkennt innovative demokratiepädagogische Impulse aller am Schulleben Beteiligten. Es zielt darauf ab, demokratiepädagogische Qualitätsentwicklung zu initiieren und zu unterstützen. Es anerkennt und unterstützt insbesondere die von SchülerInnen ausgehenden Impulse zur Veränderung und Innovation. Es fördert die schulinterne Akzeptanz und Weitergabe demokratiepädagogischen Engagements. Es gestaltet im Sinne einer Verantwortungsübernahme das mithilfe aller Beteiligter entwickelte Monitoring der demokratischen Schulentwicklung. In demokratischen Schulen finden Treffen der Schulleitung mit Schüler- bzw. ElternvertreterInnen regelmäßig statt. Unterschiedliche Sichtweisen und Interessen von PädagogInnen, Eltern, SchülerInnen und Kooperationspartnern bei der Entwicklung und Gestaltung der Schule können artikuliert werden. Spezifische Verantwortlichkeiten sind allen Beteiligten bekannt. Der Informationsfluss ist transparent. An regelmäßig tagenden Steuergruppen sind neben der Schulleitung und LehrerInnen auch SchülerInnen beteiligt. Die Schule organisiert sich in Teamstrukturen und verlagert Entscheidungsbereiche sinnvoll in Teams. Sie setzt zeitliche Ressourcen für die Aufgaben der Unterrichts- und Schulentwicklung ein. Das Schulmanagement unterstützt die konstruktive Bearbeitung von Konflikten auf allen Ebenen der Schule.

Schulprogramm

Das Schulprogramm ist das schriftlich fixierte Qualitätskonzept der Schule. Es enthält die Darstellung der Rahmenbedingungen, eine pädagogische Bestandsanalyse, einen finanziellen, baulichen und personellen Anforderungskatalog auf der Grundlage demokratiepädagogischer Schwerpunkte sowie konkrete Entwicklungsziele, sich darauf beziehende konkrete Arbeitsplanungen und Evaluationsstrategien. Im Leitbild wird der demokratiepädagogische Schwerpunkt der Schule in besonderem Maße verdeutlicht. An der Erstellung, Umsetzung, Evaluation und Fortschreibung des Schulprogramms sind alle pädagogischen MitarbeiterInnen, SchülerInnen und Eltern aktiv beteiligt.

Beratung

Sie haben ab sofort die Möglichkeit zur Beratung für Ihre Bewerbung! Für die inhaltliche Beratung stehen Ihnen je nach Bundesland folgende Personen als Ansprechpartner zur Verfügung:

NORD: Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein

Christian WelniakChristian Welniak
Dipl. Pädagoge, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V., Lehrer an der Ev. Fachschule für Sozialpädagogik Alten Eichen und Lehrbeauftragter für Demokratiepädagogik am Arbeitsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften, Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg
welniak@degede.de

OST: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Wolfgang BeutelWolfgang Beutel
Geschäftsführer Demokratisch Handeln, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.
beutel@degede.de

Wolfgang WildfeuerDr. Wolfgang Wildfeuer
wildfeuer@demokratisch-handeln.de

Hella SobottkaHella Sobottka
sobottka@demokratisch-handeln.de

WEST: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Michael RidderMichael Ridder
Hauptschullehrer; Fachleiter Katholische Religionslehre und Kernseminarleiter am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Münster, Regionalberater bei Demokratisch Handeln in NRW und im Regionalteam West des Deutschen Schulpreises.
ridder@demokratisch-handeln.de

Christel SchrieverhoffChristel Schrieverhoff
Studiendirektorin; Fachleiterin Sozialwissenschaften am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Recklinghausen; Fachberaterin und Moderatorin für Politische Bildung bei der Bezirksregierung Münster
c.j.schrieverhoff@t-online.de

SÜD: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen

Michael MarkerDr. Michael Marker
Oberstudienrat am Eduard-Mörike-Gymnasium Neustadt; Regionalberater für Baden-Württemberg im Förderprogramm „Demokratisch Handeln“
Obersulm
marker@demokratisch-handeln.de


Helmolt RademacherHelmolt Rademacher
Leiter des Projekts „Gewaltprävention und Demokratielernen“ des Hessischen Kultusministeriums, Regionalberater für Hessen im Förderprogramm „Demokratisch Handeln“, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.
rademacher@degede.de

Fragen zum Ablauf und zur Organisation

Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.
E-Mail: info@degede.de
Telefon: 030 28 04 51 34
Fax: 030 61 20 37 72

Kontakt und Einsendeadresse

Wir bitten darum, die Bewerbungen zum „DemokratieErleben – Preis für demokratische Schulentwicklung“ ausschließlich per Mail einzureichen bei:

Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.

E-Mail: info@degede.de

www.degede.de

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. (DeGeDe) ist eine gemeinnützige Vereinigung, die sich für Demokratie im Bildungswesen engagiert. Ihre Aufgabe sieht die Gesellschaft in der Entwicklung demokratischer Handlungskompetenzen und in der Förderung demokratischer Organisationskulturen in schulischen und außerschulischen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Der Grundkonsens der Organisation besteht darin, dass Erziehung und Bildung die Demokratie für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen müssen und ihnen die Gelegenheit geben, Demokratiekompetenzen zu erwerben.

Rückblick auf die Preisverleihung 2015

Am 16. November 2015 wurde erstmals der Preis für demokratische Schulentwicklung „DemokratieErleben“ vergeben. Er steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Edelstein und wird von der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) getragen, die ihn zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Förderprogramm „Demokratisch Handeln“, der Zukunftsstiftung Bildung der GLS Treuhand und der Freudenberg Stiftung an drei Schulen verleiht. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

19 Schulen haben sich mit umfangreichen Portfolios um den Preis beworben. Die Jury hat drei Schulen für die drei Hauptpreise ausgewählt:

  • 1. Preis: Neckarschule Grundschule, Mannheim, Baden-Württemberg (3.000 €)
  • 2. Preis: Carolus-Magnus-Gymnasium, Übach-Palenberg, Nordrhein-Westfalen (1.000 €)
  • 2. Preis: Freie Schule, Leipzig, Sachsen (1.000 €)

Mit dem „Preis für demokratische Schulentwicklung – DemokratieErleben“ werden Schulen ausgezeichnet, in denen Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Erwachsenen Demokratie in besonderem Maße lernen, leben und gestalten können. Schulen, die sich für eine inklusive Schulkultur stark machen, die Beteiligung großschreiben und die internationale und kulturelle Vielfalt schätzen.

Ralf Fücks (Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung) unterstreicht: „Schulen spielen eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung demokratischer Werte. Sie sind Lernorte der Demokratie. Diesen Auftrag wollen wir mit dem Preis für demokratische Schulentwicklung hervorheben und die Schulen dabei unterstützen.“

Kurt Edler (Erster Vorsitzender der DeGeDe): „Die Bundesrepublik kann sich eine Schule, in der Demokratiepädagogik nur unter ferner liefen vorkommt, einfach nicht mehr leisten.“ Edler fügt mit Blick auf den ersten Preisträger hinzu: „Es ist wunderbar, wenn eine Grundschule wie diese es schafft, ein Ort echten gesellschaftlichen Zusammenlebens zu sein. Wer so lernt und lebt, erzeugt Freude an der Mitwirkung. Es gibt kein besseres Rezept gegen autoritäre Verführung jedweder Richtung.“

Ulrike Kahn (Stellv. Vorsitzende der DeGeDe) hebt als Besonderheiten der 2. Preisträger hervor: „Die Schüler*innen des Carolus-Magnus-Gymnasiums und der Freien Schule Leipzig haben sich auf den Weg gemacht, aufrechte Demokrat*innen zu werden, um aktiv politisch zu handeln. Sie haben erreicht, dass es nachhaltige Strukturen der Mitbestimmung an ihren Schulen gibt.“

In den ausgezeichneten drei Schulen wirken die Kinder und Jugendliche besonders aktiv und verantwortlich mit, die Demokratie zu gestalten: „Eine demokratische Schulkultur ist kein Luxus, sondern Demokratie in der Schule ist der Ernstfall, und sie muss im Zentrum der Aufgabe stehen, die Schule zu erfüllen hat“, so der Schirmherr des Preises, Prof. Wolfgang Edelstein.

Schulen, in denen Demokratie gelebt wird, können gerade jetzt einen Beitrag leisten, Flüchtlingskinder auf ihrem Weg in unsere Gesellschaft zu unterstützen. Demokratische Pädagogik ist ein elementarer Beitrag zur Politischen Bildung.

Am Dienstag, den 17.11.2015 stellten die Preisträgerschulen und weitere Schulen, die sich um den Preis beworben haben, ihre Arbeit auf dem ersten bundesweiten Demokratietag vor.

Zu den Fotoimpressionen der Preisverleihung

Zu den Fotoimpressionen des ersten bundesweiten Demokratietags

2. bundesweiter Demokratietag am 12.09.2016 in Berlin

„Meine Werte – Deine Werte – Unsere Werte“
Facetten der Demokratiepädagogik und der Kinderrechte

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik und die Preisträgerschulen des Demokratieerleben-Preises 2015 laden zum zweiten Demokratietag nach Berlin ein.  Gemeinsam mit unterschiedlichen demokratiepädagogisch orientierte Initiativen haben Jugendliche, Erwachsene und Schulen Einblicke, um sich dann möglicherweise 2017 an der Ausschreibung zum Preis „DemokratieErleben – Preis für demokratische Schulentwicklung zu beteiligen.

Wir wollen ein gemeinsames Forum bieten zum Austausch, zur Diskussion, zum Vernetzen und zum Diskurs über Qualitätsstandards demokratiepädagogischer Aktivitäten in all ihren Facetten und Themen. Teilnehmende können sich inspirieren lassen und vielfältige Anregungen holen zu beispielhaften demokratiefördernden Programmen von Bildungsinitiativen sowie aus der Kinder- und Jugendarbeit.

Die Anmeldung erfolgt unter: http://www.demokratietag.net

Das Programm zum Download

Fotoerlaubnis: Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können. Jugendliche benötigen die Erlaubnis ihrer Eltern, die bei der Veranstaltung schriftlich vorliegen muss.

 

  • Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik
  • Heinrich-Böll-Stiftung
  • Demokratisch Handeln
  • GLS-Treuhand Zukunftsstiftung Bildung
  • Freudenberg Stiftung
  • Netzwerk Lernen durch Engagement